|
Tann in Luftbildern gestern und heute
2-monatige Ausstellung im der Rhönbücherei der Stadt Tann im Ochsenbäckerhaus (Ausstellungseröffnung am 7.11.2007)
Am Mittwoch, 7. November übergab der Leiter des Medienzentrums Kreis- und Stadtbildstelle Fulda, Rudolf
Karpe, dem Bürgermeister der Stadt Tann, Herrn Markus Meysner, um 14 Uhr drei historische Luftbildaufnahmen des alten Tanner Stadtkernes, die von alten Glas-Negativen
stammen. Diese Glas-Negative (13x18 cm) wurden im Medienzentrum Fulda sehr aufwändig digitalisiert und nachbearbeitet. Sie stammen aus dem Bildarchiv der
Medienzentralen des Landes Hessen. Die durch Herrn Karpe gefertigten Kopien sind mittlerweile 100 x 80 cm groß und ein Augenschmaus für jeden historisch interessierten Tanner
. Zu sehen sind u. a. die Synagoge, der Hollenbachsche Hof und die leere Stelle, an der einst die Bäckerei Hollenbach stand. Die Bilder stammen aus den Anfängen der Luftbildfotografie, die um 1900 begann. Da die Bäckerei
Hollenbach am 21. Mai 1921 abbrannte und ab 1936 wieder wieder aufgebaut wurde und die Synagoge im Jahre 1938 zerstört wurde, dürften die Luftbilder also aus diesem
Zeitraum, den Jahren 1913-1936 stammen; die genaue Jahreszahl konnte durch ein altes Dokument, das Angebot der Sächsischen Fliegerschule Leipzig, auf den Sommer 1929 eingegrenzt werden.
Ergänzt werden diese alten Aufnahmen durch neue Luftbilder des Medienzentrums vom 17.7.2007, so dass die
Entwicklung der Bebauung sehr gut sichtbar wird.
Alle alten und neuen Aufnahmen sind als Fotos oder
Postkarten in unterschiedlichen Größen, Ausschnitten und Ausführungen (z. B. als Postkarte, oder in der Größe 20x30 cm bzw. 30x40 cm zzgl Passpartout oder Hinterglas mit
Rahmen) im OchsenbäckerHaus vorrätig oder auf Bestellung erhältlich. Bestellen Sie in unserem Internet-shop unter der
Rubrik “Tann: Luftaufnahmen” oder geben Sie als Suchwort “Luft” ein. Die Bilder werden in diesem Jahr sicher in vielen Tanner Haushalten als Weihnachtsgeschenk Einzug finden.
Die durch das Medienzentrum zur Verfügung gestellten
grossformatigen Bilder sind anfangs während einiger Wochen im OchsenbäckerHaus, später dann voraussichtlich im Naturmuseum zu sehen. Außerdem
wurden vom sie den örtlichen Schulen vom Medienzentrum für die historische und heimatkundliche Unterrichtsarbeit zur zur Verfügung gestellt.
|