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Tann ist Lieblingsort der Deutschen
In der ZDF-Sendung vom 22. September 2006 ab 21.15 Uhr über die Hitliste der 50 Lieblingsorte der Deutschen fiel gegen 23 Uhr die Entscheidung auf Tann: Tann in der Rhön schaffte prompt den Sprung auf Platz 14!
Hier die ersten Plätze: Der liebste Lieblingsort der Deutschen ist der Kölner Dom, knapp gefolgt vom Brandenburger Tor und der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg.
Das ZDF rief bereits zum siebten Mal dazu auf, "Unsere Besten" zu wählen, und Tann machte mit, vom 17. Juli bis zum 20. August 2006 wurden fast 5.000 Karten für Tann an das ZDF gesandt. Wie immer hat bei
dieser "Unsere Besten"-Wahl keine Jury die Platzierungen festgelegt, sondern die ZDF-Zuschauer durch ihre Abstimmung.
Hier die weiteren Platzierungen: Platz 13 Spielcasino Baden-Baden Platz 14 Historische Altstadt Tann
Platz 15 Rennsteig-Arena (Alle 50 Plätze)
Bilder der Dreharbeiten des ZDF in Tann
Dreharbeiten beim Tanner Wirtefest Dreharbeiten beim Museumsdorf-Jubiläum Bürgermeister Meysner bei den Dreharbeiten
Das Buch zur Sendung
Das ZDF und der Baedeker Verlag gaben ein Buch heraus.
Bestellung des Buches per eMail und portofreier Zusendung: Mailbestellung...
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So beschreibt das ZDF Tann in der Rhön ZDF-Link...
Historische Altstadt Tann
Mitten im Herzen Deutschlands befindet sich der wunderschön gelegene Luftkurort Tann. Seine Stadtkirche mit dem hohen Turm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Ulstertals. Die kleine Stadt und ihre knapp
5000 Einwohner blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bereits Ende des sechsten Jahrhunderts gab es hier eine Siedlung. Sie wurde von irischen Mönchen, die in der Region das Christentum verbreiten wollten,
"Thonn" genannt.
Alte Stadtrechte Obwohl ein Nadelbaum das Wappen der "historischen Rhönstadt" ziert, leitet sich der Name wohl eher nicht von der Tanne ab. Auch die Bergrücken der Rhön waren ursprünglich nicht
mit Nadel-, sondern mit Buchenwäldern bedeckt. Tann erhielt 1197 das Stadtrecht. Die erste Burganlage der Freiherren von der Tann wurde im 11. oder 12. Jahrhundert erbaut. Aus dem 16. Jahrhundert sind heute noch
das Elf-Apostel-Haus im Fachwerkstil und das mächtige Stadttor erhalten.
Der Freiherr ist allgegenwärtig Die Sankt-Nikolaus-Kirche ist die älteste und wohl schönste der fünf Kirchen, die sich im Ort verteilen. Rund um den Stadtbrunnen finden fünfmal im Jahr große Marktfeste
statt, die Zehntausende Besucher in die Rhönstadt locken. Auch die Schlossanlagen der Freiherren von und zu der Tann und der Schlossbrunnen sind einen Besuch wert. Die Luft, die von den Hängen der
Rhön weht, ist beim Stadtbummel eine besondere Wohltat für die großstadtgeplagten Lungen.
Mit Luther auf der Wartburg Seit 1900 steht auf dem Marktplatz von Tann eine Statue des bayerischen Generals Freiherr Ludwig Samson Heinrich Arthur von und zu der Tann-Rathsamhausen (1815 bis 1881). Bei der
Länge des Namens ist ein zweites Lesen in jedem Fall ratsam.
Tann ist seit der Reformation evangelisch. Vorangetrieben wurde sie von Eberhard von der Tann. Er war Kommandant der Wartburg als Martin Luther dort das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. In dieser Zeit
entwickelte sich zwischen dem Augustinermönch und von der Tann eine tiefe Freundschaft.
Bayerisch-preußische Grenze Nach seiner Rückkehr in die Heimat berief von der Tann 1534 den ersten evangelischen Pfarrer. Im Laufe seiner Geschichte stand das hessische Tann sowohl unter bayerischer als
auch preußischer Herrschaft, bevor es durch die deutsche Teilung zum Grenzort wurde. 1990 rückte Tann vom Rande Westdeutschlands in die Mitte des wiedervereinigten Deutschlands.
Text: Dennis Meyer
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